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Einheitlicher Zahlungsverkehr in der Euro-Zone

Tipp: IBAN und BIC

IBAN und BIC, auch SWIFT-Adresse genannt, vereinfachen die Auftragsabwicklung im europäischen Zahlungsverkehr.

Was ist die IBAN?

Die International Bank Account Number, kurz IBAN, ist die international normierte Darstellung der Kontonummer und der Bank. Sie besteht aus dem zweistelligen ISO-Länderkennzeichen, beispielsweise AT für Österreich, einer zweistelligen Prüfziffer sowie dem Bankcode – besser bekannt als Bankleitzahl – und der Kontonummer.

Aufbau der IBAN anhand eines Beispiels unter Verwendung einer fiktiven Kontonummer und BLZ für Österreich:


Die Länge der IBAN ist von der jeweiligen nationalen Kontonummer und vom zugehörigen Bankcode abhängig. Sie ist maximal 34 alphanumerische Zeichen lang und hat je Land eine einheitliche Stellenanzahl. In Österreich besteht die IBAN aus 20 Stellen.

Die IBAN wurde weltweit als ISO-Norm unter der Bezeichnung ISO 13616 veröffentlicht.

Was ist der BIC?

Der BIC - Bank Identifier Code - auch SWIFT-Adresse genannt, ist ein weltweit verwendeter Identifikationscode für Banken. Er besteht aus einem acht- oder elfstelligen alphanumerischen Schlüssel und stellt die Bankleitzahl für Auslandsüberweisungen dar.

Die IBAN im Kreislauf des Zahlungsverkehrs

Wie funktioniert der Zahlungsverkehr im EU-Standard?

  1. Der Zahlungsempfänger erhält seine IBAN und den BIC von seiner Bank - die Daten stehen auch auf dem Kontoauszug - und teilt diese seinem ausländischen Partner mit.
    Hinweis: Am sichersten ist es, IBAN und BIC auf allen Rechnungen, Briefpapier und Ähnliches anzuführen.
  2. Der Auftraggeber erteilt den Zahlungsauftrag unter Angabe der IBAN des Zahlungsempfängers und des BIC der begünstigten Bank.
    Hinweis: Bei elektronischen Zahlungsaufträgen ist die IBAN zur Gänze ohne Leerzeichen einzugeben. Bei handschriftlichen Aufträgen ist zur leichteren Lesbarkeit die Darstellung der IBAN in Blöcken zu je vier Zeichen möglich.
  3. Die auftraggebende Bank führt nach positivem Prüfungsergebnis der IBAN den Zahlungsauftrag durch.
  4. Die Zahlung geht auf dem sichersten Weg zur Bank des Empfängers und wird dort dem Konto des Empfängers gutgeschrieben.

Was ist bei einer Zahlung ins Ausland zu tun?

Sind die IBAN und den BIC des Geschäftspartners nicht bekannt dann sind diese Informationen anzufordern. Der Zahlungsempfänger hat die Daten baldmöglichst zu übermitteln, damit die Zahlungen noch schneller und sicherer durchgeführt werden kann. Diese Informationen sind üblicherweise auf den Rechnungen und den Geschäftspapieren angeführt. Bei jedem Zahlungsauftrag sind die IBAN und den BIC des Zahlungsempfängers bekanntzugeben.

Was ist zu tun, wenn das Geld aus dem Ausland überwiesen wird?

Falls die IBAN noch unbekannt ist, dann ist diese bei der VKB-Bank anzufordern. Dies kann man auch bequem mittels beiliegenden Kontaktformulars machen. Die IBAN und den BIC der VKB-Bank - VKBLAT2L - dem Zahlungspflichtigen bekanntgeben. Es ist am sichersten, die IBAN und den BIC auf allen Rechnungen, das Briefpapier anzuführen. Die Überweisung wird schneller durchgeführt, wenn sich der Geschäftspartner an die Anweisungen hält.