Barrierefreier Umbau ist keine Frage des Alters

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Barrierefreier Umbau ist keine Frage des Alters

Barrierefreier Umbau ist keine Frage des Alters

Persönliche LebensumstĂ€nde unterliegen einem steten Wandel. Jede Lebensphase erfordert eine Neuausrichtung und Anpassung und ist mit neuen finanziellen Zielen und Verpflichtungen verbunden. Durch einen barrierefreien Umbau können VerĂ€nderungen die im Laufe eines Lebens eintreten erleichtert werden. Die VKB-Bank nimmt die Verantwortung wahr, fĂŒr die besonderen Anliegen von Menschen im Alter von 60plus entsprechende Lösungen anzubieten.

Barrierefreies Bauen oder Umbauen bringt fĂŒr alle Menschen Vorteile. Wenn ein Haus oder eine Wohnung altersgerecht umgebaut werden muss, geht das meist mit hohen Kosten einher. Eine Förderung im Rahmen der Wohnhaussanierung bzw. im Rahmen des UnterstĂŒtzungsfonds fĂŒr Wohnraumadaptierung kann dabei finanziell unterstĂŒtzen. Auch fĂŒr die Errichtung eines neuen Eigenheimes in barrierefreier Bauweise gibt es eine Förderung.

Förderung fĂŒr die Errichtung eines Eigenheimes:

Wenn das Eigenheim in barrierefreier Bauweise errichtet wird, erhöht sich das geförderte Hypothekardarlehen um 3.000 Euro.

Förderung im Rahmen der Wohnhaussanierung:

Damit können beispielsweise die Verbreiterung von TĂŒren, Adaptierung des Badezimmers, Einbau eines Treppenliftes gefördert werden. Die Sanierungsmaßnahmen mĂŒssen aber in einem unmittelbaren Zusammenhang mit einer körperlichen BeeintrĂ€chtigung stehen.

Eine Voraussetzung fĂŒr eine Förderung ist das Vorliegen eines Bescheides des Bundessozialamtes ĂŒber eine mindestens 50 prozentige Behinderung, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Sanierungsmaßnahme oder die Anerkennung mindestens der Pflegestufe 1 und gilt fĂŒr WohnhĂ€user bis zu drei Wohnungen.
 

Barrierefreier Umbau ist keine Frage des Alters

Wie sieht die Förderung aus?

Hier gibt es drei Möglichkeiten:

  • Die Förderung besteht aus einem einmaligen, nicht rĂŒckzahlbarem Bauzuschuss in der Höhe von 12 Prozent der nachgewiesenen förderfĂ€higen Kosten fĂŒr die Sanierung von behindertengerechten Maßnahmen, maximal jedoch bis 37.000 Euro (= Zuschuss in Höhe von 4.440 Euro) oder
  • aus AnnuitĂ€tenzuschĂŒssen in Höhe von 20 Prozent zu einem Sanierungsdarlehen von max. 37.000 Euro fĂŒr eine Wohnung oder maximal 45.000 Euro fĂŒr 2-3 Wohnungen mit einer Laufzeit von 15 Jahren.
  • Alternativ dazu gibt es seit 1. Juni 2020 eine Förderungsmöglichkeit fĂŒr die Wohnraumadaptierung bei erhöhtem Pflegebedarf. Hier werden Personen gefördert, die EigentĂŒmer von HĂ€usern bis zu drei Wohnungen sind und einen Pflegebedarf (ab Pflegestufe 1) bei sich selbst oder anderen Personen haben. Der Nachweis erfolgt durch Vorlage eines Bescheides ĂŒber die Pflegestufe.

Die höchstmöglichen förderbaren Kosten betragen je Wohneinheit 15.000 Euro. Die Förderung besteht in nicht rĂŒckzahlbaren ZuschĂŒssen in Höhe von 25 Prozent der förderbaren Kosten zu einem Sanierungsdarlehen. Die Laufzeit des Bankdarlehens kann zwischen 15 und maximal 30 Jahren frei gewĂ€hlt werden. Die ZuschĂŒsse selbst werden fĂŒr die ersten 15 Jahre der Darlehenslaufzeit, lĂ€ngstens jedoch bis zur gĂ€nzlichen Tilgung des Darlehens gewĂ€hrt, und in gleichen Teilen halbjĂ€hrlich ausbezahlt.

Beispiel: 1 Wohneinheit = 15.000 Euro davon 25 Prozent Zuschuss auf die Dauer von 15 Jahren ergibt einen Gesamtzuschuss in Höhe von 3.750 Euro. Anstelle der ZuschĂŒsse zu einem Sanierungsdarlehen kann auch ein nicht rĂŒckzahlbarer Bauzuschuss gewĂ€hlt werden. Die Höhe des Bauzuschusses betrĂ€gt 15 Prozent der förderbaren Kosten. Dies ergibt einen nicht rĂŒckzahlbaren Bauzuschuss in Höhe von 2.250 Euro.
 

UnterstĂŒtzungsfonds fĂŒr Wohnraumadaptierung:

Menschen, die aufgrund einer BeeintrĂ€chtigung einmalige behinderungsbedingte Ausgaben (z.B. behindertengerechte Wohnungsumbauten) haben und dafĂŒr finanzielle UnterstĂŒtzung benötigen, können sich an den „UnterstĂŒtzungsfonds fĂŒr Menschen mit Behinderung“ wenden. Die Zuschusshöhe ist vom Familieneinkommen abhĂ€ngig, die maximale Förderung betrĂ€gt 6.000 Euro.

Sollten darĂŒber hinaus noch zusĂ€tzliche finanzielle Mittel erforderlich sein, stehen Ihnen die VKB-Betreuerinnen und -Betreuer fĂŒr passende Lösungen gerne zur VerfĂŒgung.