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Geduld zahlt sich aus beim Fondssparen

Marketingmittilung

Um in der Zukunft finanziell unabhĂ€ngig zu sein, mĂŒssen die Weichen frĂŒhzeitig gestellt werden. Mag. Markus Hinterberger, Leiter Veranlagung der VKB-Bank, empfiehlt Fondssparen fĂŒr einen langfristigen Vermögensaufbau.

Mag. Markus Hinterberger, Leiter Veranlagung der VKB-Bank
Mag. Markus Hinterberger, Leiter Veranlagung

Wie veranlagt man richtig?

Hinterberger: GrundsĂ€tzlich soll zu Beginn jeder Veranlagung ein GesprĂ€ch mit einem VKB-Berater stehen, um die Kernfragen zu klĂ€ren: "Was ist mein Anlageziel, wann will ich es erreichen und wie risikobereit bin ich?" Diese Angaben werden regelmĂ€ĂŸig ĂŒberprĂŒft, um sie an die LebensumstĂ€nde anzupassen. Je frĂŒher man beginnt, desto besser. Dadurch hat man mehr Spielraum. Bei langfristigem Ansparen reichen so bereits kleine monatliche Raten. GrĂ¶ĂŸere Investitionen sollte man nicht auf einmal tĂ€tigen, sondern zeitlich staffeln, so kann man auf Kursschwankungen reagieren. Ebenso ist auf eine Streuung der Investitionen zu achten, um das Risiko bei Einzeltiteln zu verringern.

Was ist noch zu bedenken?

Es gibt zwei Arten von Fonds. Bei ausschĂŒttenden Fonds werden ErtrĂ€ge aus der Veranlagung des Fonds auf das Konto ĂŒberwiesen, bei thesaurierenden Fonds werden diese hingegen innerhalb des Fonds wiederveranlagt. Bei monatlichen Sparraten ist die Inflation ein Thema. Damit die Raten trotz steigendem Preisniveau ihren Wert behalten, können sie indexiert - an die preisliche Entwicklung angebunden - werden. DafĂŒr gibt es verschiedene Richtwerte, wie etwa den Verbraucherpreisindex.

Muss man ein Börsenprofi sein, um zu veranlagen?

Nein, man kann in VKB-Anlage-Mix-Fonds investieren, die von Experten der VKB-Bank gemanagt werden. Diese halten sich ĂŒber die Markt- und Wirtschaftsentwicklung am Laufenden und wĂ€hlen entsprechend die Investitionen in LĂ€nder ĂŒber Branchen bis zu den unterschiedlichen Anlageklassen aus. Die UnabhĂ€ngigkeit der VKB-Bank ist dabei ein klarer Vorteil, denn die Entscheidung fĂŒr Produkte kann objektiv und im Interesse der Kunden getroffen werden. Je nach Risikobereitschaft gibt es drei Modelle: Die Classicvariante enthĂ€lt ĂŒberwiegend risikoarme Anleihen, beim Dynamikmodell investiert man neben Anleihen auch in Aktien, Rohstoffe und alternative Investements und bei der Trendform hauptsĂ€chlich in Aktienfonds.

Gibt es Risiken?

Wie bei jeder Veranlagung in Wertpapiere besteht die Möglichkeit von Kursschwankungen und in weiterer Folge von Verlusten. Der Gesamtertrag bei Aktien und Fonds hÀngt stark davon ab, wann die Geldanlage zu welchem Kurs aufgelöst wird.

Hinweis: Die Anlage in Wertpapieren ist mit unterschiedlichen Risiken verbunden. Der Gesamtertrag ist vom Verkaufszeitpunkt abhĂ€ngig und auch Verluste sind möglich. Bitte beachten Sie diesbezĂŒglich unseren allgemeinen Risikohinweis. Sie finden diesen hier.

Anlegerschutz neu

Die Finanzkrise 2008/2009 hat deutlich gemacht, wie instabil die FinanzmĂ€rkte sein können, welchen Schaden Verwerfungen an den KapitalmĂ€rkten bei Anlegern verursachen und das es vielfach noch keine Regelungen gibt. Mit der Novelle der „Markets In Financial Instruments Directive“ (kurz MiFID), sollten diese MissstĂ€nde beseitigt werden. In Österreich wird diese Richtlinie der EU vor allem in Form des Wertpapieraufsichtsgesetzes (WAG 2018) umgesetzt. Das WAG 2018 soll fĂŒr Anleger ein höheres Maß an Schutz und Information bringen.

Wie bisher auch schon muss jede Bank festlegen, wie sie WertpapierauftrĂ€ge im Interesse des Kunden am besten ausfĂŒhrt. „Bestmöglich“ bedeutet vor allem der gĂŒnstigste Preis und die grĂ¶ĂŸte Wahrscheinlichkeit, dass ein Auftrag ausgefĂŒhrt wird. Neu ist, dass jede Bank die fĂŒnf wichtigsten HandelsplĂ€tze je Wertpapierkategorie bekanntgeben muss.

Eine deutliche Verbesserung fĂŒr den Anleger wird es in Bezug auf die Darstellung der Kosten einer Veranlagung geben. Neben den bereits bekannten einmaligen Transaktionskosten (eigenen und fremden), werden kĂŒnftig auch alle laufenden Kosten einer Anlage und alle Produktkosten vor einem Auftrag transparent dargelegt werden. Bisher fand man diese Informationen nur in den verschiedenen Produkt- und Depotinformationen und nicht gesammelt auf einem Beleg.

Wie bisher dĂŒrfen nur geeignete Wertpapiere von Beratern empfohlen werden. Neu ist, dass vor jeder Transaktion Anleger kĂŒnftig auch eine sogenannte GeeignetheitserklĂ€rung erhalten. Diese bestĂ€tigt schriftlich, dass eine Empfehlung den Anlagezielen, den Erfahrungen und Kenntnissen sowie weiteren Merkmalen des Anlegers entspricht.

Um die Sicherheit fĂŒr den Kunden in Veranlagungsfragen zu erhöhen, mĂŒssen kĂŒnftig auch alle telefonischen GesprĂ€che in Zusammenhang mit Wertpapierveranlagungen aufgezeichnet werden. Der Depotauszug wird ab 2018 vierteljĂ€hrlich zu erstellen sein. Einmal jĂ€hrlich wird auch eine Aufstellung ĂŒber alle Kosten des Veranlagungsjahres beigelegt. Beim Eintreten bestimmter Ereignisse auf Wertpapierebene (zum Beispiel bei hohem Wertverlust bei Hebelprodukten) mĂŒssen Kunden kĂŒnftig aktiv informiert werden.