Kultur

Glanzvoller Auftakt der OÖ. Stiftskonzerte 2026 im Marmorsaal St. Florian

02. Juni 2026 zur Blog-Übersicht

„Oh Mensch! Gib Acht!" – unter diesem Motto aus Nietzsches Mitternachtslied starteten die OÖ. Stiftskonzerte am 30. Mai 2026 in ihre 53. Saison. Rund 500 Gäste erlebten das Eröffnungskonzert unter der Patronanz der VKB im Marmorsaal des Stiftes St. Florian. Mit Werken von Franz Schubert und Max Bruch – zwei überragenden Meistern der musikalischen Romantik – begeisterten das Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Chefdirigent Markus Poschner sowie die erst 25-jährige niederländische Geigerin Noa Wildschut mit ihrem beeindruckenden Debut.

v.l.n.r. Markus Forsthuber, Präsident der OÖ. Stiftskonzerte und VKB-Vorstandsdirektor, Markus Auer, VKB-Generaldirektor, Christine Haiden, Obfrau der OÖ. Stiftskonzerte, Rico Gulda, künstlerischer Leiter der OÖ. Stiftskonzerte, Thomas Heißbauer, Geschäftsführer der OÖ. Stiftskonzerte und LH Thomas Stelzer
v.l.n.r. Markus Forsthuber, Präsident der OÖ. Stiftskonzerte und VKB-Vorstandsdirektor, Markus Auer, VKB-Generaldirektor, Christine Haiden, Obfrau der OÖ. Stiftskonzerte, Rico Gulda, künstlerischer Leiter der OÖ. Stiftskonzerte, Thomas Heißbauer, Geschäftsführer der OÖ. Stiftskonzerte und LH Thomas Stelzer

LT1-Bericht

Prominenz aus Politik, Kirche und Wirtschaft

Zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens folgten der Einladung zum Eröffnungskonzert. Markus Forsthuber, VKB-Vorstandsdirektor und Präsident der OÖ. Stiftskonzerte, begrüßte unter anderem Landeshauptmann Thomas Stelzer sowie Landeshauptmann a.D. und Landesobmann des O.Ö. Seniorenbundes Josef Pühringer.

Von Seiten der Kirchen waren Bischof Manfred Scheuer von der Diözese Linz sowie die Superintendentialkuratorin Renate Bauinger von der evangelischen Kirche anwesend. Als Gastgeber empfing Probst und lateranischer Abt Klaus Sonnleitner vom Augustiner Chorherrenstift St. Florian die Gäste.

Der gesamte Vorstand der VKB mit Generaldirektor Markus Auer sowie den Vorstandsdirektoren Alexander Novak und Oliver Schmölzer war ebenso vertreten wie VKB-Aufsichtsratsvorsitzender Matthäus Schobesberger, stv. Aufsichtsratsvorsitzender Frommwald oder der VKB-Aufsichtsrat Helmut Bahn.

v.l.n.r.: VKB-Aufsichtsratsvorsitzender Matthäus Schobesberger, OÖ. Stiftskonzerte-Obfrau Christine Haiden, Superintendentialkuratorin Renate Bauinger, VKB-Vorstandsdirektor und OÖ. Stiftskonzerte-Präsident Markus Forsthuber, Bischof Manfred Scheuer, Probst Klaus Sonnleitner, Landeshauptmann Thomas Stelzer, künstlerischer Leiter Rico Gulda und OÖ. Stiftskonzerte-Geschäftsführer Thomas Heißbauer
v.l.n.r.: VKB-Aufsichtsratsvorsitzender Matthäus Schobesberger, OÖ. Stiftskonzerte-Obfrau Christine Haiden, Superintendentialkuratorin Renate Bauinger, VKB-Vorstandsdirektor und OÖ. Stiftskonzerte-Präsident Markus Forsthuber, Bischof Manfred Scheuer, Probst Klaus Sonnleitner, Landeshauptmann Thomas Stelzer, künstlerischer Leiter Rico Gulda und OÖ. Stiftskonzerte-Geschäftsführer Thomas Heißbauer
Forsthuber, Poschner, Auer
Markus Forsthuber, Dirigent Markus Poschner und Markus Auer

Kultur als Fundament einer Region

Die VKB ist seit über 50 Jahren Hauptsponsor und Gründungsmitglied der OÖ. Stiftskonzerte. Dieses langjährige Engagement wurzelt in der Überzeugung, dass Kultur ein wesentlicher Bestandteil einer lebendigen Region ist – und dass eine Bank, die im regionalen Wirtschaftskreislauf verankert ist, auch kulturelle Verantwortung trägt: „Eine Region braucht Kultur, eine Bank braucht Kultur und deswegen ist es wichtig und passt es gut zusammen, dass wir diese Kultur pflegen und unterstützen", sagte Markus Forsthuber. Für ihn ist das Engagement der Bank mehr als Sponsoring – es ist gelebte Verantwortung für die Region.

Mit der Unterstützung der Stiftskonzerte ermöglicht die VKB Jahr für Jahr musikalische Spitzenleistungen in den einzigartigen barocken Konzertsälen Oberösterreichs und schafft damit Momente, die Menschen verbinden und Regionen prägen. Mit der Unterstützung der Stiftskonzerte ermöglicht die VKB Jahr für Jahr musikalische Spitzenleistungen in den einzigartigen barocken Konzertsälen Oberösterreichs und schafft damit Momente, die Menschen verbinden und Regionen prägen. Markus Auer, Generaldirektor der VKB, zog eine Parallele zwischen Spitzenleistung in Musik und Sport: „Im Sport ist es die beste Rundenzeit oder das beste Spielergebnis und hier ist es der beste Klang oder die beste Stimmung. Und beides ist nur möglich, wenn die Menschen, die das machen, voll dafür brennen."

Hier das Konzert nachhören

Das Eröffnungsmatinee der OÖ. Stiftskonzerte, bei dem das gleiche musikalische Programm gespielt wurde, ist auf ORF.at nachzuhören.

Musik, die zu Herzen geht

„Das ist ein Erlebnis, das zu Herzen geht, bringt aber auch zum Ausdruck, was Musik mit uns machen kann. Sie macht uns besser, unser Leben besser, darum brauchen wir sie auch", sagte Landeshauptmann Thomas Stelzer. Seine Worte trafen den Kern des Abends: Musik als Kraft, die verbindet und bewegt. Diese Spitzenqualität wurde am Eröffnungsabend eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die erst 25-jährige Geigerin Noa Wildschut überzeugte mit ihrer höchst musikalischen und leidenschaftlichen Interpretation von Max Bruchs Violinkonzert. Das Bruckner Orchester Linz glänzte im zweiten Teil unter seinem Chefdirigenten Markus Poschner mit Schuberts Großer Sinfonie – ein Abend, der das Publikum begeisterte und in Erinnerung bleiben wird.

Christine Haiden, Obfrau der OÖ. Stiftskonzerte, hob hervor, wie es den Stiftskonzerten Jahr für Jahr gelingt, Künstler von internationalem Format nach Oberösterreich zu holen. Die besondere Atmosphäre der barocken Konzertsäle spiele dabei eine entscheidende Rolle: „Das gelingt, weil die Musiker selbst so begeistert sind. Sie sind ja sehr viele Konzertsäle gewöhnt, aber so großartige barocke Konzertsäle sind auch für internationale Stars etwas ganz Besonderes."

Orchester, Poschner und Violonistin
Der Marmorsaal im Stift St. Florian

Die 53. Saison der OÖ. Stiftskonzerte

Rico Gulda, künstlerischer Leiter der OÖ. Stiftskonzerte, gab einen Ausblick auf weitere Höhepunkte der Saison: „Bewegende Momente sind die großen Konzerte, zum Beispiel die beiden Basilika-Konzerte mit Mahlers umfangreicher dritter Symphonie und Markus Poschner und dem Bruckner Orchester oder dem Debüt von Philipp Jordan bei den Stiftskonzerten mit Bruckners Achter." In seiner Eröffnungsrede betonte Gulda, dass gerade in Zeiten der Unsicherheit und des Umbruchs die Musik eine Verbindung schaffen könne, die das Gemeinsame vor das Trennende stellt.

Die 53. Saison verspricht ein vielfältiges Programm an sieben Spielstätten – darunter erstmals wieder Stift Engelszell und nach längerer Pause wieder Stift Lambach. In einer Kombination aus Tradition, künstlerischer Innovation und internationalen Höhepunkten werden insgesamt 22 Konzerte angeboten. Die Stiftskonzerte-Saison endet am Wochenende 25./26. Juli.

Weitere interessante Artikel