„Menschliches Banking“ • Regionaldirektor Martin Siebermair

„Menschliches Banking“ – Ich hätte es nicht schöner formulieren können Regionaldirektor Martin Siebermair ganz persönlich

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„Menschliches Banking“ – Ich hätte es nicht schöner formulieren können

Martin Siebermair setzt als Regionaldirektor der Region Linz-Mühlviertel unsere Blogreihe fort. Seit gut zwei Jahr ist er bei der VKB-Bank, für ihn war gerade das „Menschliche Banking“, dem Leitspruch der VKB-Bank, der ausschlaggebende Punkt für seine Entscheidung. Was genau er darunter versteht und welche Bedeutung es für den 40-Jährigen hat, verrät er im Gespräch.

Herr Siebermair, welche Fragen beschäftigen zur Zeit Ihre Kundinnen und Kunden am meisten und worauf kommt es momentan gerade an?

In dieser besonderen Zeit haben wir vor allem gelernt, dass es noch wichtiger ist, in Kontakt zu bleiben. Denn sowohl unsere Unternehmenskundinnen und -kunden, als auch die Menschen haben verschiedene Bedürfnisse. Und durch die veränderten Umstände haben wir neue Kanäle und Möglichkeiten zur Kommunikation, aber auch für Geschäfte kennen- und schätzen gelernt. Wir waren und sind gerade jetzt noch viel intensiver in Kontakt getreten und es gelingt uns, nahe bei den Kundinnen und Kunden zu sein. Gleichzeitig war und ist es ebenso wichtig, mit den über 100 Kolleginnen und Kollegen in meiner Region in engem Austausch zu bleiben – Stichwort „Arbeiten von Zuhause". Das ist und bleibt eine Herausforderung für alle Führungskräfte. Es ist uns aber bis hin zur virtuellen Weihnachtsfeier sehr gut gelungen. Somit sehen wir dem neuen Jahr 2021 sehr euphorisch und optimistisch entgegen.

Menschliches Banking“ – Was bedeutet das für Sie?

„Menschliches Banking“ – das hat, als ich vor rund zwei Jahren bei der VKB-Bank angefangen habe, wirklich gut gepasst. Ich hätte es gar nicht schöner formulieren können. Bereits bei meinem ersten Gespräch habe ich gemerkt: Hier ist etwas anders. Hier redet man ganz anders miteinander. Hier zählt der persönliche und menschliche Umgang untereinander. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es egal ist, zu welcher Bank man geht. Man erhält überall vergleichbare Produkte. Die persönliche und individuelle Beratung durch die Betreuerin oder den Betreuer macht es dann aber vor allem bei Finanzierungsthemen aus! Und gerade in der VKB-Bank haben wir einen viel breiteren Spielraum als irgendwo sonst. Im Veranlagungsbereich bieten wir etwa nur eine Handvoll hauseigene Produkte an, das heißt unsere Kundinnen und Kunden haben immer die gesamte Auswahl und eine objektive Beratung. Aber auch im Wohnbaubereich besteht die Möglichkeit, das jeweilige Kundenleben miteinzubeziehen. Hier sind wir offener, flexibler und individueller – einfach anders!

„Anders“ • Regionaldirektor Martin Siebermair

Welchen Anspruch haben Sie an sich und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?

Mein Anspruch ist, dass wir uns aktiv um unsere Kundinnen und Kunden kümmern. Wir reagieren nicht erst, wir kümmern uns um sie. Daher möchte ich, dass mit jeder Kundin und jedem Kunden zumindest einmal im Jahr ein Gespräch geführt wird. Es macht einen Unterschied, wenn ich wohin gehe – unabhängig von der Branche – und ich werde als Kunde ignoriert, oder man kümmert sich um mich. Natürlich kann es sein, dass man dann gerade wirklich nichts braucht, aber ich weiß, wenn ich mal etwas brauche, dann ist jemand für mich und meine Bedürfnisse da. Wenn wir mit unseren Kundinnen und Kunden reden, ist mein Anspruch, dass wir uns auf sie einlassen und im Rahmen unserer Möglichkeiten etwas basteln, das dann ihren Bedürfnissen auch wirklich entspricht!
 

Warum sind Sie Regionaldirektor?

Es sind teilweise nur Gefühle, die ich bei meiner Arbeit habe oder auch vermittelt bekomme. Das Feedback von meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist mir sehr wichtig und daher fordere ich es auch ein. Es ist schön, wenn sie sagen: „Ich bin froh, dass ich hier angefangen habe, weil so wie die Stimmung hier ist und wie das hier läuft, die Zusammenarbeit, das ist wirklich lässig, das macht Spaß.“  Für das mache ich es in Wirklichkeit. Ich bin auch mit dem Anspruch hier angetreten, dass ich meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit geben möchte, wenn sie das wollen, sie sich intern in die nächste Stufe weiterbilden können. Wenn man sieht, dass das funktioniert, sie sich gut weiterentwickeln und dabei auch noch Spaß haben – das finde ich toll.
 

Wie sind Sie als Regionaldirektor?

Ich habe meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anfangs teilweise schockiert, wo sie nicht gewusst haben, was passiert nun oder was genau will er. Letzten September haben sie alle zum Beispiel eine Einladung ins Kino bekommen – keiner wusste aber warum oder weshalb. Es hat natürlich einen Film gegeben und tolles Essen. Aber ich habe mich dann auf die Bühne gesetzt, direkt vor die Leinwand und habe ihnen 25 Minuten lang erzählt, wie ich die Welt und eine gute Zusammenarbeit sehe. Viele haben das gar nicht geglaubt, aber das Feedback von allen war durchwegs positiv. Ich habe nicht über das Geschäft gesprochen, sondern darüber, dass es wichtig ist, mit welcher Einstellung man in der Früh ins Büro fährt oder was für mich ein Team oder eine Mannschaft heißt. Für mich ist Mannschaft etwas, wo jeder seinen Platz und seine Position dort findet, wo er gut ist.

Was ist an Ihrer Region besonders?

Das Besondere ist definitiv, dass ich mit der Region Linz-Mühlviertel sowohl Stadt als auch Land betreue. Es sind teilweise ganz unterschiedliche Zugänge. In der Stadt ist es etwas anonymer, man muss sich durch Individualität abheben. Am Land – ob man das in Freistadt, Rohrbach und Perg so sagen darf, weiß ich gar nicht – zählt viel mehr das Persönliche und langjährige Beziehungen. Ich persönlich mag beides sehr gerne. Ursprünglich komme ich aus Hinterstoder, lebe nun aber schon seit fast 14 Jahren in Linz und zuvor einige Jahre in Wien. In die Banken-Branche bin ich auch erst mit meinem Umzug nach Linz gewechselt. Zuvor war ich in der Hotellerie beschäftigt. Den Service- und Dienstleistungsgedanken habe ich dort sicher mitgenommen.
 

Wie sieht Ihre Freizeit aus?

Ich mache viel Sport. Viel Zeit verbringe ich auch mit meiner Familie und mit meinen Kindern, wir sind sehr aktiv und unternehmen viel. Nebenberuflich arbeite ich in einem kleinen Weinhandel am Südbahnhofmarkt mit. Für mich ist es in Wirklichkeit auch eher ein Hobby – aber eines mit vielen Vorteilen. Meine Wahl: im Sommer weiß, im Winter rot.

 

Regionen Oberösterreichs

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Als Regionaldirektor ist Martin Siebermair für die Region Linz-Mühlviertel zuständig. Hierzu zählen neben den sechs Filialen im Raum Linz, auch Freistadt, Perg, Rohrbach sowie Urfahr.