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Allgemeine Information

Wir haben im KundengeschĂ€ft bei Verbraucherkrediten (außer FremdwĂ€hrungskrediten) in jenen ZeitrĂ€umen mit variabler Verzinsung, in denen der fĂŒr die Sollzinsanpassung maßgeblich gewesene Indikatorwert negativ war, einen Indikatorwert von 0 Prozent herangezogen. Diese Vorgehensweise wurde nach Einholung von mehreren Rechtsgutachten gewĂ€hlt, weil durch die Niedrigzinspolitik der EuropĂ€ischen Zentralbank die fĂŒr die Kredite vereinbarten Indikatoren negativ wurden. Dies stellt eine einmalige Entwicklung in der Wirtschaftsgeschichte des Euros dar.

Die VKB-Bank refinanziert sich mit Spareinlagen und verwendet diese fĂŒr Kredite – vor allem Wohnbau- und Unternehmenskredite – in der Region. Spareinlagen werden derzeit allerdings nicht negativ verzinst.

Der Oberste Gerichtshof hat nun in mehreren Urteilen entschieden, dass bei Verbraucherkrediten mit frei wĂ€hlbarer Konditionengestaltung und Bindung an einen Indikator ein negativer Indikator bei der Berechnung der Höhe des Sollzinssatzes bis zu einer Untergrenze von 0 Prozent weitergegeben werden muss, wenn bei einer Zinssatzuntergrenze nicht gleichzeitig eine Zinssatzobergrenze vereinbart wird. Diese Urteile sind zwar nicht gegen die VKB-Bank erfolgt, wir respektieren selbstverstĂ€ndlich die Rechtsansicht des Obersten Gerichtshofes und werden diese unseren Kunden gegenĂŒber umsetzen.

Die Salden der betroffenen Verbraucherkredite werden wir um die allenfalls zu viel verrechneten Sollzinsen bis spĂ€testens 31. Dezember 2017 durch Gutschrift auf den Kreditkonten korrigieren. Dies erfolgt rĂŒckwirkend und automatisch.

Ab dem Zinsanpassungstermin 1. Oktober 2017 werden wir bei den betroffenen Verbraucherkrediten bei variablen Verzinsungen einen negativen Indikatorwert bei der Berechnung des Sollzinssatzes bis zur Untergrenze des Sollzinssatzes von 0 Prozent zur Anwendung bringen.

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Sollten Sie noch Fragen haben hilft Ihnen Ihr Kundenberater gerne weiter.