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So k├Ânnen Sie Ihr Depot absichern

Marketingmitteilung

Zur Absicherung von Aktiendepots gegen drohende Kursverluste gibt es verschiedenste Strategien. Doch diese bergen auch Risiken und haben ihre T├╝cken!

Stopp-Loss-Order

Mit einer Stopp-Loss-Order bestimmt ein Anleger einen Stopp-Kurs unterhalb der aktuellen Notierung, bei der ein Verkaufsauftrag f├╝r ein Wertpapier ausgel├Âst werden soll. Somit kann ein Kunde bereits erzielte Gewinne absichern. Beachten Sie dabei aber bitte Folgendes: Der ausw├Ąhlte Stopp-Kurs stellt keine Kursgarantie dar. Erreicht der Kurs die angegebene Stopp-Marke, wird aus dem Stopp-Loss-Auftrag automatisch eine Bestens-Order. Somit kann der Verkaufskurs auch deutlich unter oder im besten Fall ├╝ber der gesetzten Stopp-Loss-Marke liegen. Insbesondere bei volatilen B├Ârsenphasen oder bei marktengen Werten kann ein Stopp-Loss-Limit zu deutlich niedrigeren Verkaufskursen f├╝hren als gew├╝nscht. Dar├╝ber hinaus ist das Stopp-Loss-Limit nicht f├╝r alle Wertpapierarten und B├Ârsen anwendbar.

Short-Produkte

Unter dem Begriff ÔÇ×Shorten" versteht man, das Wetten auf einen Kursr├╝ckgang. Vereinfacht gesagt: Diese Produkte steigen wenn beispielsweise Aktienkurse fallen. So kann etwa ein Anleger ├╝ber Optionsscheine oder spezielle Zertifikate zumindest einen Teil seiner Verluste wieder ausgleichen. Je nach Auspr├Ągung k├Ânnen Short-Produkte ├╝ber eine enorme Hebelwirkung verf├╝gen. Somit kann ein Anleger bereits mit geringen Betr├Ągen hohe Kursgewinne erzielen. Andererseits k├Ânnen solche Produkte auch zum Totalverlust f├╝hren.
Bei einer Absicherung mit Short-Produkten sollte man auch immer die Zusammen-setzung des Portfolios ber├╝cksichtigen. So ist es kaum m├Âglich, den Verlust des Depots durch Short-Produkte, 1:1 zu kompensieren. Auch die Kosten solcher Produkte sollten immer bedacht werden. Short-Strategien k├Ânnen somit zwar Kursverluste abfedern, aber nicht vollst├Ąndig verhindern. Dar├╝ber hinaus sind diese Produkte nur f├╝r Kunden mit einer hohen Risikoneigung geeignet, da auch ein Totalverlust nicht ausgeschlossen ist.

Hinweis: Die Anlage in Wertpapieren ist mit unterschiedlichen Risiken verbunden. Der Gesamtertrag ist vom Verkaufszeitpunkt abh├Ąngig und auch Verluste sind m├Âglich. Bitte beachten Sie diesbez├╝glich unseren allgemeinen Risikohinweis. Sie finden diesen hier.

Beimischung von Managed Futures

Die Bezeichnung ÔÇ×Managed FuturesÔÇť fasst Anlagestrategien zusammen, die weltweit in b├Ârsennotierte Finanz-, Rohstoff- und Devisen-Futures investieren, und versuchen von den Trends der jeweiligen M├Ąrkte zu profitieren. Dabei kann auf steigende als auch fallende M├Ąrkte spekuliert werden. Wichtig ist dabei in der Regel, dass ein ausgepr├Ągter Trend vorliegt. Ziel solcher Produkte ist es, in allen Marktphasen Gewinne zu erzielen. Zu den Risiken solcher Produkte z├Ąhlen oftmals mangelnde Transparenz, hohe Kosten und eine erh├Âhte Volatilit├Ąt.  Managed Futures k├Ânnen f├╝r chancenorientierte Kunden dennoch einen wichtigen Veranlagungsbaustein darstellen.

Fazit: Man kann mit zahlreichen Mitteln versuchen, ein Wertpapierdepot vor Verlusten zu sch├╝tzen. F├╝r den Gro├čteil der Anleger wird vor allem die Stopp-Loss-Order in Frage kommen. F├╝r Kunden mit der entsprechenden Risikoneigung und dem n├Âtigen Know-How k├Ânnen auch Short-Produkte oder Managed Futures eine Alternative darstellen.
Dennoch sollte ein breit gestreutes, auf die Risikoneigung und den Anlagehorizont des Kunden zugeschnittenes Wertpapierdepot f├╝r langfristig orientierte Anleger die beste Absicherung darstellen. Verlustphasen ÔÇ×auszusitzenÔÇť hat sich in der Vergangenheit meist bew├Ąhrt.
 

Risikohinweis: Die Veranlagung in Wertpapiere ist mit Risiken verbunden, bitte beachten Sie diesbez├╝glich unseren allgemeinen Risikohinweis. Sie finden diesen hier.