Dietmar Grüneis

Immer am Ball Dietmar Grüneis persönlich

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Immer am Ball

Dietmar Grüneis

Seit 1999 ist Dietmar Grüneis bei der VKB-Bank. Drei Jahre nach seinem Einstieg spezialisierte er sich auf den Wohnbau und ist seither WohnPlus-Spezialist in Enns. Einige seiner Kundinnen und Kunden kennen ihn aber noch in einer völlig anderen Rolle: als Profifußballer beim LASK. Wie es dazu kam, dass er den Spitzensport an den Nagel hängte und zum „biederen Banker“ wurde, erzählt er im Interview.

Herr Grüneis, wie kam es, dass Sie das Fußballtrikot gegen den Anzug getauscht haben?

Es war wie bei vielen. Als ich etwa 26 Jahre alt war, habe ich gemerkt, dass das Einkommen vermutlich nicht ausreichen wird, um sich eine Existenz aufbauen zu können. Da musste ich mir etwas anderes überlegen. Außerdem muss ich gestehen, dass ich immer einen gediegenen Bürojob haben wollte. Trainer war für mich keine Option. Für das manuelle Arbeiten bin ich nicht so talentiert, dafür bin ich aber ein sehr lösungsorientierter Mensch. Das Bankgeschäft hat mich immer schon gereizt, auch weil ich durchaus zahlenaffin bin. Was mir hier besonders zugesagt hat, war die breite Palette an Möglichkeiten: Wertpapiere, Kredite, Spareinlagen oder auch der Wohnbaubereich, der schnell mein Steckenpferd wurde und den ich nach wie vor liebe.
 

Wie kann man sich Ihren Alltag als Profifußballer vorstellen?

Es war damals sicher noch nicht so durchgetaktet, wie es heute vermutlich der Fall ist. Wir hatten zweimal am Tag Training, dazwischen standen andere Tätigkeiten wie etwa Autogramme schreiben auf dem Programm oder auch Massagen, um die Muskulatur für die Spiele bestmöglich vorzubereiten. Aber dieser Alltag fehlt mir mittlerweile nicht mehr und ich habe damit abgeschlossen. Mit 57 Jahren weiß man auch, was einem alles wehtun kann. Ich bin aber nach wie vor sportlich unterwegs.

(c)Privatfundus_Dietmar Grüneis

Sie und der Fußball: Wie kam es dazu und was waren die Highlights?

Mein Vater war ein glühender LASK-Fan, diese Leidenschaft hat sich wohl auf mich übertragen. Ich wollte immer Fußball spielen. Mit acht Jahren war ich daher gleich bei den Nachwuchsfußballern dabei, mit 19 kam ich in die Bundesliga und durfte während dieser Zeit mit und gegen eine Vielzahl hervorragender Fußballer spielen, unter anderem Hans Krankl, Toni Polster und Ivica Vastic, um einige wenige zu nennen. Mit 31, also nach gut 23 Jahren beim LASK, habe ich die dann noch einige Jahre im Unterhaus gespielt. Ich denke immer noch sehr gerne an diese Zeit. Auch einige meiner Kundinnen und Kunden erinnern sich noch an mich und reden mich darauf an. Das freut mich nach so langer Zeit dann natürlich sehr. Highlights gab es viele. Das Größte war vermutlich meine erste Bundesliga-Saison und wir haben um den UEFA-Cup gespielt. Wir erreichten dann auch den dritten Platz. In Mailand hatten wir ein Auswärtsspiel, es war ein unglaubliches Gefühl, vor rund 60.000 Zuseherinnen und Zusehern ins Stadion einzulaufen. Da gab es keine Nervosität, nur Freude auf das Spiel – Gänsehautmomente.

 

Wir darf man sich Sie heute als WohnPlus-Spezialist vorstellen?

Wie beim Fußball, meinen Ehrgeiz habe ich nie verloren. Das ist aber auch eine Eigenschaft, die man als guter Wohnbauberater besitzen sollte. Als meine persönliche Aufgabe und Bestimmung sehe ich es, dass ich meinen Kundinnen und Kunden helfe, ihre Fragen beantworte, ihnen das Gefühl gebe, dass da jemand für sie da ist, und ihnen so ihre Sorgen nehme. Es ist doch für die meisten eine große und wichtige Lebensentscheidung, man muss an tausend Dinge gleichzeitig denken, alles im Kopf haben. Hier setzen wir an und sind da, nicht nur bei der Unterschrift für die Finanzierung – auch noch danach und in allen Bauphasen. Es ist dann besonders schön, wenn mittlerweile die Kinder von Kundinnen und Kunden zu mir geschickt werden, da sie mir und meiner Arbeit vertrauen. Das ist fast die schönste Wertschätzung.


(c)Privatfundus_Dietmar Grüneis

Wer sind Sie heute als Privatperson?

Auf eine gewisse Art bin ich heute ein „biederer Banker“, aber durchaus positiv gemeint. Ich habe ein Haus, einen Baum, eine Frau und zwei Kinder. Wir sind auch eine kleine Bankerfamilie. Meine Frau habe ich hier kennengelernt und auch mein Sohn arbeitet mittlerweile in einer Bank. Meine Tochter macht aber etwas anderes, sie ist Abteilungsleiterin in einem Sportgeschäft in der Nähe des Fußballstadions in Salzburg. So gesehen ist sie meinem Sport auf gewisse Art und Weise sehr nahe gekommen. In St. Florian bin ich ein „Zuagroaster“, der Sport hat aber die Annäherung um einiges erleichtert. Ich war auch gut zehn Jahre Vorstand bei der Union St. Florian, wo viel Herzblut hineingeflossen ist. Vor zwei oder drei Jahren habe ich das dann abgegeben und konzentriere mich seither nur noch auf meine Kundinnen und Kunden im Wohnbaubereich der VKB-Bank.