Saisonalität
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Saisonalität

Genauso wie sich im Jahresverlauf die vier Jahreszeiten abwechseln, und kälteren Phasen im Herbst/Winter wärmere Phasen im Frühjahr/Sommer folgen, so gibt es auch an den Börsen und im speziellen an den Aktienmärkten jene Monate, in denen einem mit hoher Wahrscheinlichkeit ein rauerer Börsenwind entgegen wehen kann, die dann wiederum von Zeiten abgelöst werden, in denen ein deutlich angenehmeres Börsenklima vorherrscht.

Saisonalität

 „Sell in May and go away, but remember come back in November.“

Viele Anlegerinnen und Anleger haben diese Börsenweisheit sicher schon einmal gehört. Tatsächlich hätten Anlegerinnen und Anleger, die nach dieser Börsenregel vorgegangen wären, in der Vergangenheit deutlich bessere Resultate erzielt als jene, die durchgehend in Aktien investiert hätten. Die Sommermonate sind tendenziell etwas schwächer als die vorhergehenden Monate. Die Zeit zwischen August und Oktober war in der Vergangenheit besonders risikoreich für Anlegerinnen und Anleger. Viele der großen Kurseinbrüche fanden in dieser Zeit statt. Exemplarisch seien hier nur der Crash im Jahr 1929 sowie die Kursstürze in den Jahren 1987, 2001 und 2008 genannt. Genau diese Monate werden aber von der "Sell in May"-Regel umgangen. Dadurch wäre die Anlegerin oder der Anleger von einigen schweren Einbrüchen verschont geblieben und hätte stattdessen im späten Herbst zu günstigeren Kursen erneut wieder einsteigen können.

 

Bitte beachten Sie:

  • Wertpapiere unterliegen zum Teil erheblichen Wertschwankungen
  • Der Gesamtertrag ist stark vom Verkaufszeitpunkt abhängig
  • Auch Verluste sind möglich
     

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