Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau

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Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau

Gleichberechtigung, Corona-Homeschooling und ungleiche Bezahlung - Themen, die vor allem Frauen betreffen und immer wieder verĂ€rgern.

„Wenn mein mĂ€nnlicher Kollege fĂŒr die exakt gleiche Arbeit mehr als 10 Prozent mehr verdient als ich, dann ist das diskriminierend.“ – â€žWarum sind Löhne in den klassischen ‚Frauenberufen‘ oft schlechter entlohnt, als in von MĂ€nnern dominierten Berufen?“

Diese Debatten um die Gehaltsunterschiede bei MĂ€nnern und Frauen kommen jedes Jahr wieder auf. Island geht mit gutem Beispiel voran: Seit Anfang 2018 gibt es hier den „Equal Pay Act“: Unternehmen mit mehr als 25 BeschĂ€ftigten mĂŒssen nachweisen, dass Frauen und MĂ€nner fĂŒr die gleiche Arbeit den gleichen Lohn erhalten. Wie sieht das nun aber in Österreich aus?

Eine vergleichbare Regelung wird in Österreich noch nicht umgesetzt. Immer mehr wissenschaftliche Studien und Branchenanalysen belegen allerdings die Bedeutung der Gleichberechtigung von MĂ€nnern und Frauen als eine wichtige Voraussetzung fĂŒr eine effektive UnternehmensfĂŒhrung. Eine Untersuchung des Internationalen WĂ€hrungsfonds zeigt auf, dass die bewusste Anerkennung und die Förderung geschlechtlicher ParitĂ€t den Unternehmenserfolg positiv beeinflussen können und miteinander verbunden sind.

Auch wirkt es sich in einer Volkswirtschaft negativ auf die ProduktivitĂ€t aus, wenn Frauen bestimmte Arbeitsfelder nicht besetzen dĂŒrfen und somit fĂŒr viele talentierte Menschen kĂŒnstliche HĂŒrden aufgebaut werden. Das Resultat sind geringere ProduktivitĂ€t in Unternehmen und grundsĂ€tzlich reduziertes ökonomisches Wachstum.

Gleichstellung Mann und Frau

Global Gender Gap Report 2020

Laut Global Gender Gap Report 2020 des Weltwirtschaftsforums wird es bei gleichbleibendem Tempo 257 Jahre dauern, bis das GeschlechtergefĂ€lle in der Wirtschaft in puncto Partizipation und Chancen ĂŒberwunden werden kann. Nur 36 Prozent der Frauen befinden sich dem Bericht zufolge in FĂŒhrungspositionen – ein Beweis dafĂŒr, dass es bei der Geschlechtergleichstellung verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig langsam vorangeht. Der Internationale WĂ€hrungsfonds stellte 2017 fest, dass es zwischen der mangelnden Gleichstellung von Frauen und MĂ€nnern und einem „suboptimalen Wirtschaftswachstum“ einen nicht zu vernachlĂ€ssigenden Zusammenhang gibt.


Unser Fondspartner Robeco hat sich dieser besonderen Thematik angenommen und ein einzigartiges Fondskonzept entwickelt:

Als Pionier im nachhaltigen Investieren bewertet Robeco Unternehmen im Hinblick auf soziale Aspekte. Darunter fĂ€llt auch das Thema der Gleichstellung der Geschlechter. Robeco ist ĂŒberzeugt, dass Firmen, die eine solche Gleichstellung anerkennen und auch fördern, einen nicht unwesentlichen Wettbewerbsvorteil gegenĂŒber ihrem Mitbewerb haben. Die BegrĂŒndung: Solche Unternehmen haben einen grĂ¶ĂŸeren Pool an Talenten, können LeistungstrĂ€gerinnen und LeistungstrĂ€ger besser im Unternehmen halten und profitieren außerdem von einem grĂ¶ĂŸeren VerstĂ€ndis fĂŒr ihre Kundinnen und Kunden. Außer Acht gelassen werden sollte dabei auch nicht, dass sich durch eine Gleichstellung bessere Einblicke in Marktchancen ergeben können. UnterstĂŒtzt durch Robecos Research ĂŒbertraf das Simulationsportfolio von Gender-Leadern diejenigen der „NachzĂŒgler“ in den vergangenen zehn Jahren um 1 Prozent pro Jahr bei etwas geringerer VolatilitĂ€t. Somit stand vor fĂŒnf Jahren nichts mehr im Weg, um die Lancierung der Global Gender Equality Impact-Strategie voranzutreiben.

Christian Burger, VKB-Veranlagungsexperte
Christian Burger, VKB-Veranlagungsexperte



„Die AnsprĂŒche bei Anlegerinnen und Anlegern haben sich im Laufe der Zeit verĂ€ndert. Neben der angestrebten Rendite steht nun oft auch der sogenannte Social Impact, der soziale Einfluss, im Vordergrund. Anlegerinnen und Anleger suchen eine Kombinati„on aus renditestarken Geldanlagen und der Möglichkeit, einen positiven, umweltrelevanten oder gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Unternehmen sind hier unter anderem auch gefordert, auf mehr Gleichstellung zwischen Mann und Frau zu achten", sagt Christian Burger, Veranlagungsexperte der VKB-Bank.

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Die Strategie hinter Robeco

Die Strategie verfolgt einen systematischen Bottom-up-Aktienauswahlprozess, der ein umfassendes proprietÀres ESG-Research mit tiefgreifenden Fundamentalanalysen zur Geschlechtergleichstellung verbindet. Im Fokus des disziplinierten Ansatzes stehen:

  • die Performance der Unternehmen in Bezug auf die Geschlechtergleichstellung,
  • die QualitĂ€t der Unternehmen und ihrer GeschĂ€ftsmodelle sowie
  • die Aktienbewertung.

Die Bewertung der GeschlechterparitĂ€t richtet sich nicht nur danach, wie hoch der Frauenanteil in den obersten FĂŒhrungsetagen der Unternehmen ist. Es ist ein ganzheitlicher Ansatz, das bedeutet, dass sĂ€mtliche Ebenen diesbezĂŒglich genauer betrachtet werden. Weitere wesentliche und wichtige DiversitĂ€tsindikatoren fĂŒr ein vielfĂ€ltiges und miteinbeziehendes Arbeitsumfeld sind, in dem sich sowohl MĂ€nner als auch Frauen nicht nur wohlfĂŒhlen, sondern auch die gleichen Entwicklungsmöglichkeiten haben:

  • Ethnische Herkunft und NationalitĂ€t der BeschĂ€ftigten
  • Mitarbeiterbindung
  • Gleichberechtigte VergĂŒtungspraktiken
  • Programme zur Förderung des Wohlbefindens der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine bessere Work-Life-Balance)

Kritische Masse

Mit Hilfe einer Regressionsanalyse untersuchte die Forschung die PrĂ€senz von Frauen auf den verschiedenen Unternehmensebenen sowie den Zusammenhang mit den Unternehmensgrundlagen. Die Unterteilung der Daten in Quantile ermöglichte, den Zusammenhang zwischen der finanziellen Leistung auf jeder Ebene zu bestĂ€tigen: Unternehmensleitung, Management und Gesamtbelegschaft. Bezeichnenderweise zeigten die Ergebnisse, dass mehr als 20 Prozent der Frauen im Vorstand, mehr als 30,2 Prozent der Frauen im Management und mehr als 44,7 Prozent der Frauen in der Gesamtbelegschaft eine positive Beziehung zu den ErtrĂ€gen der Unternehmen haben. Das Resultat: RentabilitĂ€t und Risiko der Unternehmen verbessern sich mit dem Geschlecht. Dies deutet darauf hin, dass sich eine kritische Masse von Frauen auf jeder Ebene positiv auf die Organisationsdynamik auswirken wĂŒrde.

Gleichstellung von Mann und Frau

Gleichstellung als Möglichkeit fĂŒr Investitionen?

Die Gleichstellung von Frauen und MĂ€nnern ist fĂŒr Unternehmen von zunehmender Bedeutung, fĂŒr Anlegerinnen und Anleger wird sie damit zu einem potenziell wertvollen Indikator.

Die RobecoSAM Global Gender Equality Impact Equities Anlagestrategie investiert in Unternehmen mit ausgeprĂ€gter Geschlechtergleichstellung und starken Fundamentaldaten. Ihr Ziel besteht darin, attraktive finanzielle und sozialverantwortliche Renditen zu erzielen und gleichzeitig einen Beitrag zu Ziel 5 fĂŒr nachhaltige Entwicklung – Gleichstellung der Geschlechter – der Vereinten Nationen zu leisten. Anlegerinnen und Anleger können auf der Suche nach wettbewerbsfĂ€higen Renditen bei ihrer Entscheidung die Gleichstellung von Mann und Frau berĂŒcksichtigen und somit zu einer positiven VerĂ€nderung einer der grĂ¶ĂŸten weltweiten Herausforderungen unserer Zeit beitragen.

 

Die Anlage in Wertpapieren ist mit unterschiedlichen Risiken verbunden. Der Gesamtertrag ist vom Verkaufszeitpunkt abhĂ€ngig und auch Verluste sind möglich. Bitte beachten Sie diesbezĂŒglich unseren allgemeinen Risikohinweis.

Stand: Februar 2021

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